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26.2.tourtagebuch: kreuzgang über basel

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oh je hatte ich einen kater. in dem kleinen club albani in winterthur (eine stadt wie von der modelleisenbahn) haben schon pearl jam und willy de ville ihre unplugged unschuld verloren. an dem abend war ich noch zum reden aufgelegt (und zum bloggen, siehe 25.2.). gestern in basel dann war ich PLATT. dementsprechend das konzert auf autopilot gespielt. seltsamerweise sagen die Botanicas, daß es eins meiner besten auf dieser tour war. so verschieden kann die wahrnehmung sein.
auch heute morgen gings mir noch eher schattig, aber dann bin ich wieder hoch auf einen berg, bzw. dieses mal eher eine erhebung.
in basel haben sie ihr münster schön hoch über dem rhein angelegt und dankenswerterweise den autos zufahrt zu dem gesamten viertel dort oben verboten. neben dem münster ist ein alter kreuzgang. wozu immer der gut war, jedenfalls sieht so ein kreuzgang sehr schön aus, das licht bricht sich herrlich. dort sprach mich ein ganz strahlender mann an, mitte 50 vielleicht, der steinmetz ruedi. das folgende gespräch dauerte dann 40 minuten und war eines der besseren meines lebens,über wahrnehmung, kunst, geschichte, musik und die vorteile des gebens, nicht nur des nehmens. am ende führte er mich in eine unheimlich schöne, etwa 10 mio euro teure wohnung mit blick über den rhein (die leute waren auf urlaub), in der er gerade der sandstein-boden renoviert, den er dort vor 6 jahren angelegt hat.
dann noch eine demeter-rosinenschnecke am marktplatz und seitdem bin ich wieder am start.

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