gestern musste ich kurz die geduld meiner kleinen tochter strapazieren. auf dem weg aus dem bio supermarkt hatte der VINYL dealer 4 (!) neue kartons herausgestellt. es ist der erste tag mit 20 plus graden in berlin. "Sticky Fingers" im original cover MIT REISSVERSCHLUSS für 3 EURO!! der frühling kann beginnen und ich komme langsam wieder in berlin an. die rückkehr nach einem monat on the road ist seltsam. für sekunden gibt es ihn, den aussenblick. "was, wer wohnt hier? ich?" - diese behauptung der dinge, die man so ansammelt, daß sie "zuhause" wären.
ok, in kurzer folge assoziationen zu den orten der letzten woche:
meine lieben,
das schlechte gewissen ist der feind. doch seit trier habe ich gesammelt und fotografiert. dann stuttgart, am montag dieser fette radio gig mit meiner band in hamburg. dann frankfurt, aachen und heute gig nummer 20 mit botanica. in duisburg. ich komme kaum mehr hinterher. dennoch gelobe ich nachholung. das ist meine chronistenpflicht. show time in 20 minuten. muß mich ranhalten. ab in die zielgerade. grüße in alle richtungen!
nun heizen wir zurück richtung norden und es wird deutlich kälter. es ist schon wahnsinn, was so ein paar kilometer ausmachen. es war teilweise schon frühlingshaft warm während der letzten tage in st.gallen und luzern. wie geborgen man sich in diesen bergen fühlen kann! auf facebook stehen ein paar fotos (es ist immer noch ein problem fotos hier hoch zu stellen, sorry). kaltes, karges berlin, wie wenig ich Dich gerade vermisse! was für ein privileg, in so einer entspannten gruppe zu reisen. weg vom alltag, stromrechnung, steuer-bescheiden und gutgemeint bösen artikeln.
oh je hatte ich einen kater. in dem kleinen club albani in winterthur (eine stadt wie von der modelleisenbahn) haben schon pearl jam und willy de ville ihre unplugged unschuld verloren. an dem abend war ich noch zum reden aufgelegt (und zum bloggen, siehe 25.2.). gestern in basel dann war ich PLATT. dementsprechend das konzert auf autopilot gespielt. seltsamerweise sagen die Botanicas, daß es eins meiner besten auf dieser tour war. so verschieden kann die wahrnehmung sein.